Spielesammlung

Unsere Spielesammlung bietet Erziehern/innen, Betreuern/innen und Eltern die Möglichkeit Kinder sinnvoll zu beschäftigen, die Lernprozesse auf spielerische Weise anzuregen und dabei viel Spaß zu haben. Ob Mal-Rätsel, Lieder zum Mitsingen, Kennenlernspiele oder Gedächtnisspiele in unserer Spielesammlung finden Sie unterschiedlichste Ideen, um Abwechslung in den Alltag zu bringen. Spiele machen zum einen Spaß und unterstützen oft auch die Entwicklung der körperlichen und/oder geistigen Fähigkeiten, denn sie regen die Kinder an eigene Lösungswege zu entdecken. Spiele festigen zudem den Gemeinschaftssinn. Das gemeinsame Lösen von Aufgaben bringt die Kinder in die Kommunikation und Lösungsfindung, dabei muss jeder auch die Ideen der anderen Kids berücksichtigen und lernt Kompromisse einzugehen. Spiele machen also nicht einfach nur Spaß und sind Langeweile-Vertreiber, richtig eingesetzt sind Spiele hervorragend geeignet, um schon die Kleinsten zu fördern und die Fähigkeitsentwicklung auf allen wichtigen Ebenen anzuregen.

Unsere Spielesammlung

anlaut

Anlauttabelle

Welche Spiele-Arten gibt es?

Es gibt die verschiedensten Formen von Spielen vom Gedächtnisspiel über Mal-Spiele und Rätsel-Spiele bis hin zu Bewegungs- und Geschicklichkeitsspielen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Viele Spiele können allein oder in der Gruppe gespielt werden und fördern die verschiedenen Ebenen der körperlichen, geistigen und sozialen Entwicklung. Je nach Alter der Kinder sollten auch die Spiele entsprecht ausgesucht werden, um die Kids nicht zu überfordern, aber optimal anzuregen. Beim Berliner Sportverein „Vorwind e. V.“ finden Sie eine große Auswahl unterschiedlicher Spiele für jede Gelegenheit und jedes Alter. Auch Erzieher finden viele Spiele die im Kindergarten in der Gruppe gespielt werden können.

Spiele-Arten:

  • Mal-Spiele
  • Singspiele
  • Denkspiele
  • Rätsel-Spiele
  • Gruppen-Spiele
  • Bewegungsspiele
  • Spiele für unterwegs
  • Geschicklichkeitsspiele
  • Outdoor- und Indoor-Spiele

Woher kommt eigentlich das Wort „Spiel“?

Das Wort „Spiel“ leitet sich aus dem althochdeutschen „Spil“ für „Tanzbewegung“ ab und ist eine Tätigkeitsform. Spielen ist eine Tätigkeit, die zum Vergnügen, zur Entspannung, allein aus Freude an ihrer Ausübung, aber auch als Beruf ausgeführt werden kann (beispielsweise Theaterspiel, Sportspiel, Violinspiel). Es ist eine Art der Aktivität, die oft als spielerische Auseinandersetzung in Gemeinschaft mit anderen vorgenommen wird. Ein Großteil der kognitiven Entwicklung und der Entfaltung von motorischen Fähigkeiten sowie sozialer Kompetenz findet durch Spielen statt. In der Pädagogik wird spielen auch gezielt als Lernmethode eingesetzt, um Kinder und Jugendliche zu fördern. Einem Spiel liegen oft bestimmte Handlungen zugrunde, aus denen, besonders in der Gemeinschaft, verbindliche Regeln hervorgehen können. Die konkreten Handlungsabläufe können sich sowohl aus der Art des Spiels selbst, den Regeln, als auch aus dem Wunsch der verschiedenen Spieler ergeben. Spiele werden fortwährend neu erfunden und variiert.

Eine alte Definition

Eine alte Definition für Spiel stammt vom niederländischen Kulturanthropologen Johan Huizinga. In seinem Hauptwerk Homo ludens schreibt er:

„Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzter Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und einem Bewusstsein des ‚Andersseins‘ als das ‚gewöhnliche Leben‘.“ – Huizinga: 1938/1991, S. 37